Der Queen Elizabeth Nationalpark ist eines der artenreichsten Wildtiergebiete Ostafrikas mit 1.978 km² im Südwesten Ugandas. Er beherbergt über 600 Vogelarten und 95 Säugetierarten — Elefanten, Büffel, Nilpferde, Löwen, Leoparden und die berühmten kletternden Löwen des Ishasha-Sektors.
Der Kazinga-Kanal
Der 40 km lange Kazinga-Kanal verbindet den Edwardsee mit dem Georgesee. Die täglichen Bootstouren sind bei Besuchern sehr beliebt: Nilpferd-Herden, Krokodile auf den Ufern und Hunderte von Vogelarten. Die Tour dauert etwa zwei Stunden ab der Mweya-Halbinsel.
Die Kletternden Löwen von Ishasha
Der Ishasha-Sektor im äußersten Süden ist weltweit bekannt für ein seltenes Verhalten: Die lokalen Rudel klettern regelmäßig in alte Feigenbäume und ruhen auf den Ästen aus. Safarirundfahrten werden früh morgens organisiert, wenn die Chancen am größten sind.
Schimpansen im Kyambura-Schlucht
Die Kyambura-Schlucht beherbergt wilde Schimpansen in einem dichten Waldgebiet, das einen faszinierenden Kontrast zur umgebenden Savanne bildet. Schimpansen-Trekking in Kyambura ergänzt die klassische Safarirundfahrt und Bootstour ideal.
Praktische Informationen
Queen Elizabeth ist ganzjährig geöffnet; die Trockenzeiten (Dezember-Februar und Juni-September) bieten die beste Sicht. Das Park liegt etwa vier Stunden von Kampala entfernt und lässt sich gut mit Gorilla-Trekking in Bwindi kombinieren.
